Tools für Werkzeugeigentümer und Werkzeugbauer

Der Anlauf einer Spritzgussmaschine mit einem neuen Werkzeug ist immer ein kritischer Moment. Das gilt auch oder sogar besonders für nachproduzierte, vermeintlich baugleiche Zweit- oder Dritt-Werkzeuge, denn sie können selbst bei identischer Konstruktion zum Teil erstaunlich große Unterschiede aufweisen.

Oft sind geringfügige Änderungen beim Werkzeugbau, etwa die Herstellung auf einer anderen Maschine, der Grund für die Unterschiedlichkeit, die allerdings oft erst durch Produktionsprobleme zum Vorschein kommt.

Abweichungen im Körperschall-Fingerabdruck, den Sie durch den Qass IM Optimizer 4D erhalten, lassen Sie das rasch erkennen indem sie beispielsweise zeigen, dass bei Werkzeug 1 der Schieber reibungslos läuft, nicht aber bei Werkzeug 2.


Klingt einfach. Ist es auch.

Während solche Unterschiede bisher häufig erst nach zehn- bis zwanzigtausend Zyklen durch erhöhten Werkzeugverschleiß auffielen, können Sie durch den Qass IM Optimizer 4D jetzt sofort reagieren und nachjustieren. Ist die Führungsbahn entsprechend eingeebnet oder poliert, wird ein anderes Schmiermittel genutzt oder eine andere Beschichtung aufgebracht – schon durch kleinere Nachbesserungen läuft die Produktion dann mit Werkzeug 2 so zuverlässig und reibungslos wie mit Werkzeug 1.

Nur ein gut funktionierendes Werkzeug ist in der Lage, die erforderliche bzw. die vorhergesagte Anzahl von Formteilen zu produzieren, für die der Werkzeugbauer die Gewährleistung übernimmt.

Neben allen Vorteilen, die eine reibungslose Produktion mit sich bringt, fördert der Einsatz des Qass IM Optimizer 4D nicht zuletzt auch das Vertrauensverhältnis zwischen Werkzeugbauer und Spritzgießerei.